Befreit die unterdrückten Völker aus den Klauen der Banken und Konzerne!

Der moderne Kapitalismus zeichnet sich nicht nur durch die Ausbeutung der ArbeiterInnenklasse durch die Kapitalistenklasse aus, sondern auch durch die Ausbeutung und Unterdrückung der Völker in den nicht-imperialistischen, den halb-kolonialen Staaten durch das imperialistische Monopolkapital. Auf Basis dieser Ausbeutung ist das Monopolkapital auch in der Lage, in den reichen Ländern einen aufgeblähten Staatsapparat verbunden mit einer relativ „demokratischen“ Herrschaftsform sowie der Bestechung der Mittelschichten und der Arbeiteraristokratie zu finanzieren.


Alleine zwischen 1995 und 2010 preßte das imperialistische Monopolkapital mehr als 6.500 Milliarden US-Dollar aus den halbkolonialen Ländern in Richtung Metropolen heraus. Ebenso erzwingen die imperialistischen Länder den freien Zugang für ihre Waren auf die Märkte der ärmeren Länder, während sie gleichzeitig ihre eigenen Märkte für die Produkte der halbkolonialen Länder abschotten.


Diese imperialistische Ausbeutung der halbkolonialen Welt führt zu tagtäglichen Katastrophen. Täglich sterben 100.000 Menschen an Hunger oder dessen Folgewirkungen. Ebenso sind die armen Länder viel stärker und unmittelbarer von den dramatischen Auswirkungen des Klimawandels betroffen wie die alljährlichen Überschwemmungskatastrophen in Pakistan oder Bangladesch zeigen. Die Bolschewiki-Kommunisten fordern, dass die internationale ArbeiterInnenbewegung gemeinsam mit Organisationen der Bauern und Armen für folgende Forderungen kämpft:


* Streichung der Schulden aller halb-kolonialen Länder Lateinamerikas, Asiens, Afrikas und Osteuropas! Stattdessen müssen die imperialistischen Staaten die halbkoloniale Welt für die Ausplünderung ihrer natürlichen und menschlichen Ressourcen entschädigen!


* Zerschlagt den IWF, Weltbank und die WTO!


* Nein zum Protektionismus der imperialistischen Länder gegen Produkte der ärmeren Länder! Abschaffung der amerikanischen Wirtschaftszone NAFTA, der gemeinsamen EU-Agrarpolitik u.a. protektionistischer Waffen des Imperialismus! Umgekehrt treten wir jedoch für das Recht von Ländern der ‚Dritten Welt' ein, ihre Märkte vor Billigimporten aus den imperialistischen Ländern zu schützen.


* Verstaatlichung der imperialistischen Banken und Konzerne unter Arbeiterkontrolle!


* Für einen internationalen Notplan zur Rettung der Hungernden und zum Kampf gegen die Folgen des Klimawandels – finanziert aus den Profiten der Banken und Konzerne in den reichen Ländern!

 


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