Die Bewaffnung der ArbeiterInnenklasse und der Unterdrückten

In der Klassengesellschaft werden alle großen Fragen der Menschheit mit Gewalt gelöst. Nur politisch Verblendete (a la Zentristen wie das CWI) oder bewußte Verblender aus den Reihen der liberalen Intellektuellen und der reformistischen Bürokratie können der ArbeiterInnenklasse einreden, dass der Weg zur Befreiung mit friedlichen Mittel beschritten werden kann. Selbst absolut friedliche Demonstrationen wie jene der Occupy Wall Street Bewegung in den USA oder Streiks werden von der Polizei mit Gewalt angegriffen. Darüberhinaus sind nationale Minderheiten und fortschrittliche AktivistInnen immer wieder Überfällen von faschistischen Schlägerbanden ausgesetzt. Und wenn es um die Macht geht, dann schickt die herrschende Klasse ihre Armee auf die Straße – wie zahlreiche Beispiele der Arabischen Revolution, der Staatsstreich in Honduras 2009 oder der Einsatz des Staatsapparates gegen die ArbeiterInnen und Guerillas in Indien oder Pakistan beweisen.


Überall wo die ArbeiterInnen und Unterdrückten für ihre Rechte kämpfen, müssen sie sich organisieren und zum Kampf gegen die staatlichen und privaten Schlägerbanden der Reaktion ausrüsten. Demonstrationen, die Zusammenstöße mit der Polizei erwarten lassen, der Schutz von Versammlungen und Parteilokalen usw. erfordern die Bildung eines mit Schlagstöcken u.a. ausgerüsteten Ordnerdienstes. Streiks und Besetzungen – sei es von Betrieben, von Grundbesitz oder von Ausbildungsstätten – benötigen die Schaffung von Streikposten zur Verteidigung. Solche Ordnerdienste und Streikposten können die Grundlage für den Aufbau einer ArbeiterInnen- und Volksmiliz schaffen. Denn ohne eine solche bewaffnete Miliz können das Proletariat und die Unterdrückten niemals erfolgreich im Kampf um die Macht bestehen. Denn die Macht kann nur durch den bewaffneten Aufstand erobert und durch den erfolgreichen Bürgerkrieg gegen die Kapitalistenklasse verteidigt werden.


Der Weg zur Schaffung von ArbeiterInnenmilizen erfordert jedoch nicht nur organisatorische Schritte. Er verlangt vor allem eine politische Vorbereitung durch Propaganda und Aufklärung. Denn der bürgerliche Herrschaftsapparat und seine reformistischen und zentristischen Helfershelfer in den Reihen der ArbeiterInnenbewegung haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg die Unterdrückten mit der süßlichen Propaganda des friedlichen Weges eingelullt. Die Bolschewiki-Kommunisten treten daher für einen kompromißlosen Kampf gegen den verderblichen Pazifismus ein. Die ArbeiterInnenklasse muss sich die Losung der Kommunistischen Internationale zu eigen machen: „Klasse gegen Klasse, Gewalt gegen Gewalt!

 


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