Kampf dem Faschismus

Der Faschismus ist die tödlichste Waffe der Kapitalisten gegen unsere Klasse. Ist der Faschismus erst einmal an der Macht, bedeutet das die Terrorherrschaft des Kapitalismus in seiner blutigsten und schlimmsten Form. Heute werden die Faschisten immer stärker wie der Aufstieg von Jobbik in Ungarn, der deutschen NPD, der Rashtriya Swayamsevak Sangh in Indien usw. beweisen.


Deswegen sagen wir: Keine demokratischen Rechte, kein Aufmarsch, keine Veranstaltung für die Faschisten. Die Faschisten versuchen mit Gewalt unsere Klasse zu knechten, wir werden ihre reaktionäre Gewalt mit unserer revolutionären Gewalt bekämpfen.


Wir treten für breite Bündnisse von Organisationen der ArbeiterInnenbewegung und der MigrantInnen zum Zwecke der Organisierung gemeinsamer Aktionen gegen Faschisten und Rassisten ein. Wir wollen Seite an Seite mit diesen Organisationen kämpfen, lassen uns aber im Kampf nicht durch das Zaudern oder Zurückweichen ihrer Führungen die Hände binden. Die Bolschewiki-Kommunisten treten für den Aufbau von antifaschistischen Selbstverteidigungseinheiten der ArbeiterInnenbewegung ein.


Im Kampf gegen den Faschismus darf die ArbeiterInnenbewegung keinerlei Vertrauen in den bürgerlichen Staat, also die Polizei und Justiz, setzen. Wir lehnen es ab, an den Staat die Forderung nach einem Verbot der faschistischen oder militant-rassistischen Organisationen zu stellen. Dies schürt nur Illusionen unter Lohnabhängigen und Jugendlichen in den Staat. Außerdem ist es ein sehr gefährliches Spiel, da der Staat im Ernstfall die Faschisten gewähren lässt und seine Vollmachten gegen uns Revolutionäre und Revolutionärinnen sowie alle kämpferischen Organisationen der ArbeiterInnen und Unterdrückten ausspielt.


Zur Stärke gelangt der Faschismus nicht kraft seiner Ideen, sondern aufgrund der Verzweiflung, die die Mittelschichten und die politisch rückständigen, orientierungslosen Teile der Arbeiterklasse angesichts der umfassenden Krise des Systems erfaßt. Die Mobilisierung dieser verzweifelten Elemente auf der Straße, die Schlägertrupps, die die Faschisten als Rammbock gegen die ArbeiterInnenbewegung, die MigrantInnen usw. einsetzt – all das macht den Faschismus so gefährlich und unterscheidet ihn von den anderen bürgerlichen Kräften. Der Kampf gegen den Faschismus muss daher mit dem Kampf gegen seine Wurzeln – den Kapitalismus – sowie einem alternativen, radikalen Programm (öffentliches Beschäftigungsprogramm, Enteignung des Monopolkapitals usw.) verbunden werden.


* Zerschlagt die faschistischen Organisationen! Verhindert jedes öffentliche Auftreten von Faschisten und militanten Rassisten!


* Für den Aufbau von gemeinsamen Selbstverteidigungseinheiten von ArbeiterInnen, MigrantInnen und der Jugend zum Schutz vor faschistischen und rassistischen Angriffen!

 


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