Kampf der sexuellen Unterdrückung durch Staat und Kirche!

Weltweit werden Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung als der vorherrschenden Heterosexualität benachteiligt. In den meisten Ländern werden Beziehungen von Lesben, Schwule und transsexuellen Personen rechtlich entweder überhaupt nicht anerkannt oder sogar explizit mit Strafen bedroht. Aber auch in jenen Ländern, in denen ihre Sexualität rechtlich anerkannt ist, werden Schwule, Lesben und transsexuelle Personen in vielfältiger Weise unterdrückt. Viele trauen sich daher gar nicht, ihre nicht-heterosexuelle Orientierung offen einzugestehen.


Die Einpeitscher der Hetze gegen Menschen mit einer nicht-heterosexuelle Orientierung sind bürgerliche Kräfte, Medien und religiöse Institutionen. Sie befürchten eine Gefährdung der Institution der Familie. Aus dem gleichen Grund unterdrücken sie auch die freie sexuelle Entwicklung von Jugendlichen durch Gesetze, die diesen erst ab einer bestimmten Altersgrenze sexuelle Kontakte gestatten.


Doch es sind die gesellschaftlichen Unterdrückungsverhältnisse gegen Frauen, Jugendliche und Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung, die Gewalt und Mißbrauch Tür und Tor öffnen. Nicht zufällig findet der Großteil dieses Mißbrauchs in Beziehungen statt, die durch klare Machtverhältnisse gekennzeichnet sind (z.B. Familie, Kirche, Waisenhäuser, Gefängnis). Deswegen treten die Bolschewiki-Kommunisten für die Abschaffung jeder Form der Unterdrückung der Sexualität ein und für den größtmöglichen Schutz gegen jede Form von Gewalt und Mißbrauch ein.


* Schluß mit der Bevormundung durch Staat und religiöse Institutionen: jeder und jede soll seine Sexualität ohne Zwang und Vorschriften ausleben können, solange dies mit dem gegenseitigen Einverständnis der PartnerInnen stattfindet.


* Für flächendeckende Möglichkeit qualitativhochwertige und kostenlose Verhütungsmittel in Apotheken, Arbeits- und Ausbildungsstätten zu beziehen!


* Völlige Gleichberechtigung für Lesben, Schwule und transsexuellen Personen beim Eherecht, dem Recht auf Kindererziehung, dem öffentlichen Ausleben ihrer Zuneigung usw.!


* Keine Kriminalisierung der Sexualität der Jugendlichen durch gesetzliche Altersbeschränkungen! Hingegen bedarf es scharfer Gesetze gegen Vergewaltigung und häusliche Gewalt, um Kinder vor Mißbrauch zu schützen. Häusliche GewalttäterInnen sollten durch Nachbarschafts- und Schulausschüsse zur Verantwortung gezogen werden.

 


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